Über mich

Über mich

IMG_0254finished Korrektur«Inmitten von Schwierigkeiten
liegen günstige Gelegenheiten.»
Albert Einstein

 

 

Auf dieser Seite können Sie sich ein Bild von mir, meiner Erfahrung, meiner Ausbildung und Philosophie machen.

 

Ausbildung

Berufsausbildungen

  • Dipl. Logopäde
  • Master of Advanced Studies in systemisch-lösungsorientierter Therapie an der
    Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)
  • Primarlehrer

Weiterbildungen im Stotterbereich

  • «Abbau von Angst und Vermeidung in der Stotter-Therapie» bei Holger Prüss
  • «Verwendung von Sprechtechniken» bei Peter Fiedler und Holger Prüss
  • «Gesprächstherapie und Theaterspiel in der Stottertherapie» bei Wolfgang Wendlandt
  • «Abwarten oder intervenieren bei Vorschulkindern?» bei Sylvia Sassenroth und Alex Zimmermann
  • Mitarbeit bei «Stokokö» (Basler Gruppentherapie-Projekt «Stottern – kontrollieren – können»)
  • Regelmässige Supervisionen

Weiterbildungen in logopädischer Therapie

  • «Atem und Stimme» bei Roger Herzog
  • «Gestalterische Elemente in der Logopädie» bei Susanne Zurmühle
  • «Verse in der Logopädie» bei Nicole Baumann
  • «Theaterkurs» bei Dieter Ockenfels

Weiterbildungen in systemisch-lösungsorientierter Therapie

  • «Lösungsorientierte Therapie» bei Insoo Kim Berg
  • «Lösungsorientierte Therapie mit Kindern» bei Therese Steiner
  • «Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten mit Jugendlichen» bei Siegfried Mrochen
  • «Vom Wissen zum Handeln» bei Diethelm Wahl
  • Hospitationen bei Manfred Vogt

Weiterbildungen in humorvoll-provokativer Therapie

  • «Humorvoll-provokativer Stil 1 & 2» bei Eleonore Höfner
  • «Humor & Provokation» bei Frank Farrelly
  • «Der eigene Clown» bei David Gilmore
  • «Provokativer Stil und Theater-Improvisation» bei Eleonore Höfner
  • «Mit dem Bauch reden – Intuitive Pfade in Mediation und Coaching» bei Ed Watzke
  • Supervisionen bei Eleonore Höfner und Frank Farrelly
  • Humor-Kongress in Bad Zurzach

Lebenslauf

2001 bis heute

  • Praxis für Logopädie und lösungsorientierte Therapie in Luzern
  • Spezialisiert in der Stotter- & Stimmtherapie und in der Arbeit mit Jugendlichen
  • Master of Advanced Studies in systemisch-lösungsorientierter Therapie an der Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Leiter verschiedenster Fortbildungen
  • Leiter einer Luzerner Theater-Improvisationsgruppe

2017
Neu-Erscheinung: 
Erstlingsroman «Das Geheimnis der Katzenfrau»,
Erzählung zu den Themen Stottern, Mutismus, Schüchternheit und Lebensglück.
Vernissage: 19. Nov. 14.00 Uhr, Paulusheim, Moosmattstr. 4, Luzern,
Bestellung

2015
Herausgabe des Zitaten-Sets und der Spruch-Karten,
bereits mehr als 6000 verkaufte Karten und 316 Zitaten-Sets,
Bestellung

2012
Herausgabe des Kommunikationsspiels «Glaubst du an Gespenster?» Sets für verschiedene Altersstufen, Stotter-Set, bereits mehr als 2900 verkaufte Exemplare, 2. unveränderte Auflage
Spiel-Bestellung

2009
Herausgabe der beiden Stotterbücher «Stottern – Herausforderung und Chance» & «Neue Ideen für die Stottertherapie», mehr als 1700 verkaufte Exemplare, Herausgabe der DVD «Stotternde erzählen»
Bücher & DVD-Bestellung

1998 – 2001
Logopäde an der Schule in Rotkreuz, Tätigkeit im Kindergarten- und Schulbereich
Herausgabe des Text- und Bildbandes «Vom Leben der Urner Älpler», 7000 verkaufte Exemplare,  Herausgabe von Kalendern und Postkarten
Bestellung und Infos: www.alpgalerie.ch

1997 – 1998
Reise nach Asien und Südamerika, diverse Praktikumseinsätze in Entwicklungsprojekten, freie Journalistentätigkeit

1995 – 1997
Logopäde an der phoniatrischen Abteilung des Kantonsspitals Luzern, Arbeit mit Stotternden und Stimmpatienten

1993 – 1995
Logopäde an der Schule Beromünster

1990 – 1993
Logopädiestudium am Heilpädagogischen Seminar, Zürich

1986 – 1990
Lehrer auf verschiedenen Primarschulstufen im Kanton Luzern,
Mitarbeit in einem Entwicklungsprojekt in Ecuador

1981 – 1986
Lehrerseminar in Hitzkirch

1972 – 1981
Primar- und Sekundarschule in Hildisrieden und Sempach

11. Mai 1965
in Hildisrieden LU geboren

Erfahrungen

Beim Weiterbildungsmaster in systemisch-lösungsorientierter Therapie lerne ich die Kunst des Fragestellens. Das habe ich schon immer geliebt: Möglichst hilfreiche und phantasievolle Fragen zu stellen, welche den Mitmenschen ein Wegstück weiterbringen. Ich sehe ein, wie viel nützlicher es in Beratungsgesprächen ist, Ideen und Gedanken mitzuteilen statt Ratschläge zu geben. Eine neue Welt öffnet sich meinen Augen. Wie ist es wohltuend: Hier geht es nicht um den Kampf um Meinungen, hier geht es nicht um richtig oder falsch. Der Mensch mit seiner jeweils so einzigartigen Geschichte, mit seinen ganz besonderen Gedanken und Gefühlen steht im Mittelpunkt. Es gibt keine Wahrheit, es gibt nicht ein Konzept, welches bei allen haargenau gleich anzuwenden ist. Gemeinsam wird nach geeigneten Wegen gesucht, wie aus der Sackgasse zu finden ist. So wird jedes Gespräch einzigartig, kreativ und immer wieder neu. Und ja, es ist möglich, die Dinge nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, die Fragen anders und sinnvoller zu stellen. Die Langeweile verabschiedet sich aus meiner Therapiepraxis.

Ich entdecke eine aussergewöhnliche Gesprächstherapie-Methode: Humor und Provokation in der Therapie. Schon auf dem Bauernhof in meiner Kindheit haben wir viel gelacht und uns mit Worten liebevoll geneckt, nun sehe ich, dass dies bei Schwierigkeiten ebenso nützlich sein kann. Humor entspannt und gibt gute Laune. Ich besuche Weiterbildungen zu humorvollen, paradoxen und provokativen Interventionen und bin ganz begeistert von den vielfältigen und kreativen Anwendungsmöglichkeiten. Es gefällt mir, Hofnarr für die andern zu sein und zu merken, wie viel Frechheit sinnvoll und möglich ist. Mir gefällt, wie spontan und direkt die therapierende Person bei diesem Ansatz sein kann. Nun leben meine Südamerikareisen auch im Therapieraum. Das Kind in mir wird zu neuem Leben erweckt.

Das Dunkle, die Schattenbereiche des menschlichen Daseins erhalten endlich ihre Berechtigung und können voll ausgelebt werden. Wie befreiend das ist! Wir lachen viel. Das Schwierige wird dadurch viel erträglicher. Und wie staune ich: Man kann Personen mit Problemen viel mehr zutrauen und zumuten, als man anfänglich glaubt. Wenn ein guter Draht besteht, kann ich plötzlich alles sagen, was ich denke und fühle, ohne dass mein Vis-à-vis gekränkt reagiert. Stimmpatienten mit Depressionen wachen plötzlich aus ihrem Dornröschenschlaf auf und zeigen erstaunliche Veränderungen. Anfänglich sehr angepasste Stotternde beginnen sich bei meinen Provokationen zur Wehr zu setzen und erreichen ein reifes, nie für möglich gehaltenes Durchsetzungsvermögen und eine verbale Schlagfertigkeit, die uns zum Schmunzeln bringt. Ich bin begeistert.

Diese Gedanken und Weltbilder lassen mich neue Varianten von Gesprächsformen entdecken. Ich stosse auf die Logo-Therapie, welche sich mit der Suche nach dem Sinn des Lebens beschäftigt. Ich kaufe mir unzählige Bücher davon. Beeindruckend zu sehen, dass so manches Problem verschwindet, wenn Menschen einen Sinn in ihrem Leben finden.

Die neuen Ansätze zeigen ganz andere Wirkung als die früheren. Manche Stotternde, manche Familien erleben eine Entwicklung, die mich in Staunen versetzt und über die ich ganze Bücher schreiben könnte. Zwar erlebe ich auch immer wieder Therapieabbrüche oder Stillstände, mehrheitlich aber gibt es viele Fortschritte – Ausdauer und Phantasie vorausgesetzt. Ich erlebe stotternde Menschen, die anfänglich ganz schüchtern und zurückhaltend waren und bei Therapieende einen ganz verwandelten Eindruck machen. Ich begegne Familien, die mir erzählen, die Atmosphäre habe sich durch die Gespräche bei mir um 180 Grad gedreht, man löse die Konflikte jetzt ganz anders und dies alles reduziere die Stottersymptome in beeindruckender Weise.

Ich staune über die Offenheit in unseren Gesprächen und verneige mich tief vor jeder Lebensgeschichte. Es ist toll, zu beobachten wie Menschen ihre Probleme lösen. Ich sehe so viel Sinn darin, andere darin zu unterstützen. Die reichhaltigen Erfahrungen und Erlebnisse meines Lebens kommen mir zu Gute und ich sehe, dass alles Schwierige der Vergangenheit auch sein Gutes hatte.

Irgendwann bin ich von meinen Erfahrungen so überzeugt und begeistert, dass ich selber Kurse anbiete. Sie stossen auf viel positives Echo. 2009 schreibe ich zwei Bücher zum Thema Stottern und erzähle darin von meinen Begegnungen und Erkenntnissen. Wieder stelle ich fest, wie glücklich Schreiben machen kann und wie viel Klarheit es ins Leben bringt. Die Bücher werden innert zwei Jahren mehr als 1000 Mal verkauft.

Und so ist geschehen, was ich kaum für möglich gehalten habe. Ich gehe gern zur Arbeit, sehe viel Sinn darin, bin ganz und gar erfüllt davon und lerne täglich dazu.

Therapie-Verständnis

Zentrale Anliegen in meiner therapeutischen Tätigkeit sind:
puzzle_kommunikation

 

 

 

 

 

Im Hinblick auf Veränderungen in der Entwicklung eines Menschen bin ich sehr optimistisch. Selbst bei chronischen Problemen glaube ich an Lösungen.

Es ist mir wichtig, neben problematischen Aspekten vor allem Ressourcen und unausgeschöpftes Potential zu entdecken und zu fördern. Der Blick liegt vorwiegend auf den positiven Seiten, auf Zielen und Lösungen.

Humor spielt in meiner therapeutischen Tätigkeit eine wichtige Rolle. Lachen relativiert die Probleme, eröffnet neue Perspektiven und wirkt sich positiv auf die therapeutische Beziehung aus.

Zitate

In meinen Beratungen und Therapien spielt die Haltung gegenüber den Menschen und dem Leben eine wichtige Rolle. Die folgenden Zitate widerspiegeln meine Einstellungen und Sichtweisen:

«Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon. Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, mach etwas ander(e)s.»
Steve de Shazer

«Wer ein glückliches Leben führen möchte, muss sich Ziele setzen.»
Albert Einstein

«Es hat keinen Sinn, etwas zu bekämpfen, selbst wenn es negativ ist. Man muss das Gute stärken.»
Rüdiger Wohlwend

«Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweise.»
Viktor E. Frankl

«Eine Sternstunde ist jene, in welcher ein Entschluss in die Tat
umgesetzt wird.»
Helen Hayes

«Der Mensch kennt die Lösung seines Problems, er weiss nur nicht, dass er sie kennt.»
Milton H. Erickson

«Eigentlich wäre ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.»
Kurt Tucholsky

«Misstraue dem ersten Impuls, er ist fast immer gut.»
Charles Talleryrand

«Ich bezweifle alles, sogar meine eigenen Zweifel.»
Gustave Flaubert

«Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.»
Seneca

«Wenn später einmal, warum nicht jetzt? Und wenn nicht jetzt, wie dann später einmal?»
Augustinus

«Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?»
Charles Dickens

«Ohne dein Einverständnis kann dich niemand dazu bringen, dir minderwertig vorzukommen.»
Eleanor Roosevelt

«In zwanzig Jahren wirst du mehr von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als von den Dingen, die du getan hast.»
Mark Twain

«Jede Erfahrung hat im Endeffekt nur die Bedeutung, die wir ihr geben.»
Jürg Frick

«Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Experimente du anstellst, desto besser.»
Ralph Waldo Emerson

«Das Grösste, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln,
sondern jedes Mal wieder aufzustehen.»
Nelson Mandela

«Alles was wir in Worte gefasst haben, können wir hinter uns lassen.»
Sokrates

«Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen.»
Mark Aurel

«Das Leben hat keinen Sinn, ausser dem, den wir ihm geben.»
Thornton Wilder

«Gelassenheit setzt grosszügiges Denken voraus.»
Ernst Ferstl

«Am Ende des Lebens ist man das, was man gedacht, gelebt und vollbracht hat.»
Judith Giovanelli

«Gehe Risiken ein, sei mutig, habe Spass und lebe die Fülle deines kurzen Lebens.»
Carl Whitaker